Freitag, 22. Jun. 2018


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Die Russische Kolonie Alexandrowka

Die Kolonie ist 1826-27 auf Wunsch Friedrich Wilhelm III. zum Gedenken an seinen verstorbenen Freund Zar Alexander I. angelegt worden. Das Kunstdorf auf einem hippodromförmigen Grundriss, in dem ein Andreaskreuz eingelegt ist, besteht aus zwölf Gehöften, einem Aufseherhaus im Kreuzungsmittelpunkt der Anlage sowie einem königlichen Landhaus und einer russisch-orthodoxen Kapelle (1829) auf dem nördlich anschließenden Kapellenberg.

Vorbild für diese einmaligen Architekturformen der Gehöfte war das von Zar Alexander I. ab 1815 angelegte Kunstdorf Glasowo im Park von Pawlowsk. Die von Peter Joseph Lenné entworfene Anlage war zugleich ein Anschauungsobjekt für die mustergültige Obstkultur, die im Rahmen der Agrarreformen zur Beförderung der Agrarkultur in Preußen gedacht war. Erstbewohner des Dorfes waren ehemalige Angehörige eines russischen Soldatenchores. Seit 1999 gehört die Kolonie zum Welterbe. Im Aufseherhaus befindet sich heute eine russische Teestube, die Besuchern offen steht. Gleich daneben, im Haus Nummer 2, befindet sich das private Museum Alexandrowka, das mit einer Dauerausstellung Einblicke in die Geschichte des Hauses, die Entstehung der Kolonie und ihre geschichtlichen Hintergründe bietet.

Die Russische Kolonie Alexandrowka wurde Denkmal des Monats Mai 2004 der Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" und war 2006 Kulisse für den ersten Potsdamer UNESCO-Welterbestättentag.

Text: Landeshauptstadt Potsdam / Fotos: Potsdam Tourismus Service
 
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